Bordesholmer Liedertafel von 1868 e.V.
Bordesholmer Liedertafel         von 1868 e.V.

Stand: 10. Okt. 2017

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... und hier zu den Schützen

Vogelschießen 2016

Das Vogelschießen 2016 beginnt mit der Schützenversammlung am 30. Mai beim König Chris, de Hardrocker vun de Klosterinsel

 

Schützenmajor Klaus Elwardt leitet die Schützenversammlung, die der Vorbereitung des Vogelschießens dient.

In der Pause dürfen sich die ca. 50 Schützen stärken.

 

 

Umzug durch Bordesholm zur Linde zum Vogeldinggericht am 10. Juni 2016

König und Königin starten zusammen mit Prinz und Prinzessin zur Kutschfahrt durch den Ort.

Am Blöcken startet der Umzug

Bei Getränke Riepen gibt es den ersten Halt. Diesem Halt folgen viele weitere, die nicht alle dokumentiert werden können. Die Sänger und Schützen werden mit kleinen Fläschchen, mit Eis, mit Schokolade und weiteren Fläschchen verwöhnt.

Am Rathaus warten die Spitzen der Amtsverwaltung

Am Rathaus treffen Schützen und Sänger zusammen , um gemeinsam durch den Ort zu ziehen

Die Kinder freuen sich über die Bonbons, die das Königspaar aus der Kutsche wirft

Der Spielmannszug begleitet den Umzug mit Marschmusik

Die Sänger besteigen die mobile Bühne und begleiten die Schützen mit Gesang.

Bei Schlachter Hansen gibt es wie jedes Jahr heiße Würstchen

An der Linde warten bereits viele Zuhörer auf das Dinggericht

Dingrichter Jürgen Baasch nimmt die Verfehlungen der Verwaltung aufs Korn und verurteilt dafür am Schluss den Vogel zum Tod

Der Chor intoniert zusammen mit dem Spielmannszug das Schleswig-Holstein-Lied

Zum Ausklang des Tages treffen sich alle an der Klosterkirche zum gemütlichen Bürgertreff

 

 

 

Der Tag des Vogelschießens beginnt mit einer Andacht in der Klosterkirche

Pastor Engel begrüßt das Königspaar

Nach der Andacht geht es zur Vogelwiese

Die hilfsbereiten Damen erwarten die Gäste zum Frühstück

Amtsvorsteher Torsten Teegen aus Loop hält einer seiner launigen Ansprachen

Der Chor ist natürlich immer im Einsatz

Der zukünftige König bei der Begutachtung des Ziels

Das Holz muss noch weg

Kai Ladwig holt den letzten Fitzel Holz von der Stange und ist der 129. König der Bordesholmer Liedertafel. Zu seiner Überraschung hat seine Frau Tanja bei den Damen ebenfalls die Königinnenwürde errungen. Beim Vogelpicken der Kinder gingen Jona Zänker und

Emilia Ladwig als Sieger hervor und dürfen im nächsten Jahr zusammen mit dem Königspaar  in der Königskutsche durch Bordesholm fahren.

Ein Ehrentanz für das alte und das neue Königspaar

 

 

 

 

Vogelschießen 2015

Fotos vom Königsball finden Sie unter "Fotos von Feiern und Veranstaltungen"

Beginn des Vogelschießens

Freitag am Nachmittag

Der Schützenzug trifft am Rathaus ein
Appell vor dem Rathaus
Hier gibt es die erste Stärkung für Schützen und Sänger
Die Sänger werden gefahren
Auch die Sänger sollen nicht verdursten
Heute kann ich die Sonne genießen
Steht hier einer schief?
Der Ehrenvorsitzende singt vor
Ohne Uwe wäre alles nichts
Bei Schlachter Hansen gibt es was zu essen
Danke an das Team von Schlachter Hansen
Auch die Sänger bekommen was ab
Ein weiterer Stopp in Eiderstede
Endlich an der Linde angekommen

Ein neuer Tag beginnt - Sonnabend

Das Königspaar trifft vor der Klosterkirche ein
Pastor Engel hält die Andacht zum Beginn des Schießens
Der Schützenzug trifft auf der Vogelwiese zum Königsfrühstück ein
Munteres Geplauder
Ohne diese Helferinnen ginge gar nichts

Chris Marquardt und Barbara Lütt neues Königspaar

Chris Marquardt aus Bordesholm und Barbara Lütt aus Brügge sind das neue Königspaar der Bordesholmer Liedertafel. Am frühen Abend gelang dem neuen König der Meisterschuss. Seine Königin stand zu der Zeit schon bereit. Sie war Siegerin im Armbrustschießen der Schützenfrauen geworden. Ihr Mann Karsten Lütt war während des Königsfrühstücks für seine 15jährige Mitgliedschaft in der Liedertafel geehrt worden. Chris Marquardt, dessen Vater Klaus Ingo Marquardt lange Jahre Vorsitzender der Liedertafel und auch Schützenkönig war, und Königin Barbara Lütt freuen sich auf ein schönes, spannendes Jahr als Majestäten der Bordesholmer Liedertafel.

König Chris, der Hardrocker von der Klosterinsel, Ihre Lieblichkeit Barbara Lütt, Prinz Malon Biemann (es fehlt: Prinzessin Anja Bockmann)

Fulminanter Auftakt in der Sparkasse

Zum Auftakt des Vogelschießens gab die Liedertafel am Dienstag, dem 9. Juni 2015, ein Konzert in der gut gefüllten Schalterhalle der Bordesholmer Sparkasse. Die Vorstände der Sparkasse, Markus Schaly und Andreas Schlüter, begrüßten die Gäste und betonten, dass sie diese mit dem 125. Jubiläum der Liedertafel eingeführte junge Tradition gerne fortführen. Chorleiter Matthias Teupke hatte sich für seine Moderation auch in diesem Jahr wieder etwas ganz Besonderes ausgedacht: Er plauderte aus dem Nähkästchen und nahm die Zuhörer mit auf einen Probenabend. So erfuhr man, dass der 1. Bass „gelegentlich aus dem Ruder läuft“ und dass die Proben manchmal bis in die Morgenstunden des folgenden Tages dauern, wobei das „Spülen mit medizinischem Hopfen“ eine große Rolle spielt. Von der launigen Anmoderation beflügelt zeigte die Liedertafel ihr ganzes Können. Sie sangen Bekanntes wie „Junge, die Welt ist schön“, „Das gibt´s nur einmal“, „Die Mädchen vom Lande“, „Wenn de Sommernacht över de Heiloh geiht“ und brachten auch erfrischend Neues wie „Entschuldigung“ von Friedrich Silcher oder „Nette Begegnung“, einem lustigen Lied über den Small-Talk, bei dem die Gesprächspartner beim Abschied immer noch nicht wissen, mit wem sie geredet haben. Die Zuhörer des eineinhalb Stunden dauernden Konzertes waren begeistert und entließen die Sänger erst nach zwei Zugaben.

 

Eröffnungskonzert in der Bordesholmer Sparkasse

Dingrichter sieht manches angestaubt

Mit dem Marsch der Schützen vom Blöcken zur Gerichtslinde begann der offizielle Teil des 128. Vogelschießens. Obwohl der Abmarsch um eine Stunde vorverlegt worden war, gelangten die Schützen auch in diesem Jahr mit – allerdings moderater – Verspätung an ihr Ziel. Als Neuigkeit hatte sich das Königspaar des letztjährigen Vogelschießens, Lars Wohlers und Sandra Haß, einen Luftballonwettbewerb für Kinder auf dem Rathausplatz einfallen lassen. Angeführt von einer Feuerwehrkapelle und begleitet von Sängern der Liedertafel auf einem Begleitfahrzeug näherte sich der Schützenzug bei strahlendem Wetter durch festlich geschmückte Straßen seinem Ziel. Immer wieder wurde „Halt!“ befohlen, weil Anwohner freundlich Erfrischungen reichten. Unter der Gerichtslinde angekommen begrüßte der Vorsitzende der Liedertafel, Manfred Luckwald, die Zuschauer und übergab dem Dingrichter Jürgen Baasch das Wort zum Vogeldinggericht. Der nahm in plattdeutscher Sprache große und kleine Begebenheiten des letzten Jahres aufs Korn und verurteilte den Vogel, der die Rolle des Sündenbocks spielt, zum Abschuss durch die Schützen. Baasch thematisierte die Umbenennung der Heimatstube in „Museum auf der Klosterinsel“, denn „dat passt in de Tied un is een Anpassen an de Bedüdung un Funktschoon, seggt Reinhard Koglin. Een Museumsinsel hört to een Stadt, de wat op sik hölt, as Borsholm un Berlin. Heimatstuuv, dat klingt so anstuuvt, un junge Lüüd weet gor nich, wat een Stuuv is, heet dat ut dat niege Museum. De Kiddies kennt blots noch Salons, Wahntimmer, Suiten oder Wohnkööken. Avers is dat nich de Opgaav vun een Museum, den Stuff vun de olden Saaken un Begriffe aftopusten, dormit se för de jungen Lüüd un tokamen Tieden erholen blieft?“. Baasch lobte die Tradition des Plattdeutschen als „Amtssprache der Liedertafel“ und bezeichnete die angestrebte Einführung des Plattdeutschen als Amtssprache in den Landesbehörden als „Tüünkraam“. „De Striet üm dat Anerkennen as Amtsspraak hört annerswo hen, dor, wo Minschen un ehr Spraak ünnerdrückt warrt. De Kurdenspraak in de Türkei ton Bispeel. Avers keeneen ünnerdrückt uns Plattdüütsch – wi mütt dat blots snacken.“ Und auch die Ortspolitik bekam ihr Fett weg. Der Dingrichter nannte die geplante Erneuerung des Fußgängertunnels am Bahnhof ein „Millionengraff“ und fragte sich, was wohl in der Bild Zeitung stünde, wenn eine solch unnötige Maßnahme in Griechenland durchgezogen würde. Und zur Kommunalpolitik in Bordesholm sagte Baasch: „So een samten Stoffschicht liggt ook över uns Dörpspolitik. Nix mehr los in´t Dörp, allens warrt sutje un in grootet Invernehmen regelt. Man kunn meist meenen, Modder Merkel harr ook bi uns in Borsholm dat Regeern. Bloss Ronald Büssow wirbelt den Stoff mennig mol op un bringt Leven in de Bude. As algegenwartige Stellvertreter vun alle un allens hett he de Fingers överall bin. Mennigeen mag dat stören, avers ahn em würr de Stuffschicht blots noch dicker, un wie kregen gor nix mehr to weeten. Manchmol schütt he jo över dat Teel rut, so as annerlesd mit de Wohnmobile op de Klosterinsel, avers denn schüttelt he sik un söcht een niege Steed för Action. Un so is he de eenzige, de op sien Oort Leven in de Borsholmer Politik bringt. Denn vun Helmut Berger hör ik ook blots noch wat, wenn he mit Jens Ruge över Wiehnachten sien FDP-Skattournier in de Krützung afhölt. Un uns Börgermeister Helmut Tiede? De regeert uns Gemeen as he sien Gemeenwark verwaltet hett: Sachkunnig, ruhig un sinnig. Un de Rest is Swiegen. Manchmol hört man een lieset Hussen ünner den Stuff“. Nachdem das Vogeldinggericht mit dem Schleswig-Holstein-Lied abgeschlossen war, ging es zum Bürgertreff vor dem Portal der Klosterkirche.

 

Der Tag des Vogelschießens

Der Tag des Vogelschießens begann um 8.00 Uhr mit dem Abmarsch des Schützenzuges vom Bahnhof zur Klosterkirche, in der Pastor Engel einen Festgottesdienst hielt. Um 11 Uhr begann dann das Königsfrühstück im Festzelt auf der Klosterkirche. Zu Beginn ließen die noch amtierenden Majestäten das Jahr ihrer Regentschaft Revue passieren. König Lars Wohlers spendete zwei Stühle, auf denen das Königspaar künftig bei offiziellen Anlässen wie zum Beispiel der Inthronisierung beim Königsball am kommenden Sonnabend im Hotel Carstens Platz nehmen wird. Amtsdirektor Heinrich Lembrecht griff in einem, wie er als guter Beamter feststellte, von den Statuten der Liedertafel geforderten humorigen Beitrag einiges aus dem Dinggericht auf. In gekonnter plattdeutscher Sprache stellte er fest: „Dat in Borsholm so veel godet un Schönet invernehhmlich un ahn veel Striet schafft wurrn is, dat kann doch nich falsch wesen!“ Auch die Erneuerung des Fussgängertunnels hält er für eine erforderliche Maßnahme und ist verwundert, „dat Jürgen Baasch un Helmut Berger sik in disse Saak as kommunalpolitischet Dreamteam outet“.

Den ersten Schuss auf den Vogel gab dann um 13 Uhr der alte König Lars Wohlers ab. Ihm folgten alle aktiven vorausgegangenen Könige und dann die Schützen nach ihrem Eintrittsalter. Zuletzt legten die in diesem Jahr aufgenommenen Jungschützen auf den Vogel an: Sönke Lucht, Rolf Schmidt und Frank Schleicher aus Mühbrook, Björn Alpen aus Bordesholm, Manfred Christiansen aus Sören und Marco Knodel aus Wattenbek. Eine Stunde dauerte es, bis alle Schützen einmal geschossen hatten – und das wiederholte sich, bis aus dem Kronprinzenschießen Chris Marquardt als der neue König hervor ging.

Jürgen Baasch

 

Vogelschießen der Liedertafel wirft seine Schatten voraus

Schützenversammlung bei König Lars

 

Die Schützen der Bordesholmer Liedertafel trafen sich am 18. Mai 2015 auf dem Anwesen ihres Königs Lars Wohlers auf der Einfelder Schanze. König „Lars, de korrekte Fohrradhöker vun`n Einfelder See“, und Schützenmajor Klaus Elwardt konnten zahlreiche Mitglieder des Schützenzuges begrüßen. Auch Königin Sandra besuchte die Veranstaltung und berichtete über ihre Aktivitäten im ablaufenden Jahr ihrer Regentschaft. Besonders hob sie die Tortenschlacht hervor, ein geselliges Treffen der Schützenfrauen mit Kaffee, Kuchen und Klönschnack. Die mit 14 Punkten relativ lange Tagesordnung war unter der routinierten Leitung des Schützenmajors schnell abgehandelt, handelte es sich doch zumeist um Angelegenheiten der Vorbereitung des Vogelschießens. Und da hat der Schützenzug langjährige Erfahrung. Schnell war eingeteilt, wer wann was aufbauen, abbauen und organisieren sollte.

 

Das Vogelschießen wird in diesem Jahr eingeläutet mit einem Konzert der Liedertafel am

9. Juni um 19.00 Uhr in der Bordesholmer Sparkasse. Nach dem Festumzug, der am 12. Juni bereits um 16.15 startet, findet um 19.00 Uhr unter der Linde das Vogeldinggericht mit anschließendem Bürgertreff statt. Am Samstag, dem 13. Juni, marschieren die Schützen vom Bahnhof zur Klosterkirche, wo Pastor Engel um 9.15 einen Gottesdienst abhält. Anschließend geht es zum Königsfrühstück im Zelt auf der Vogelwiese. Danach wird König Lars Wohlers den ersten Schuss auf den Vogel abgeben. Nachdrücklich wies Schützenmajor Klaus Elwardt darauf hin, dass auch der Königsball am 20. Juni um 19.00 Uhr im Htel Carstens zum Vogelschießen gehört und dass die Schützen sich verpflichtet fühlen sollten, daran teilzunehmen.

Im Anschluss an die Organisationsarbeit bewirtete König Lars Wohlers seine Gäste mit einem Imbiss und gut gekühlten Getränken. Lars Wohlers behielt trotz des regnerischen Wetters seinen Humor: „Betrachten wir diese Schützenversammlung als Generalprobe. Dann kann das Wetter zu Vogelschießen nur strahlend werden,“ sagte er.

Bericht:Jürgen Baasch

 

Berichte über das Vogelschießen 2014  in der Bordesholmer Rundschau

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